21.1. Almere

Das Gegenstück zu den bisherigen Orten wie Marken ist Almere. Eine Neugründung, weil Amsterdam keinen Platz mehr hat, eine Stadt auf dem Reißbrett geplant auf Flevoland. Eine künstliche Region, die vor 50 Jahren dem Meer abgerungen wurde. Der Städtebau erinnert mich an einige Viertel in Ost-Berlin. Der Versuch, mit moderner Architektur möglichst viele Menschen konzentriert unterzubringen. Ich finde solche Versuche notwendig und sinnvoll, denn es ist ja wohl klar, dass nicht jeder in einem Eigenheim leben kann, der flächenmäßig anspruchsvollsten Wohnform.
Ob sie einem gefallen, ist eine andere Frage. In Almere gibt es mehrere Teilstädte, die mehrere Kilometer auseinander liegen. Hier wohnen die, denen Amsterdam zu teuer ist. Modere Architektur, auch Hochhäuser, viele Menschen, viele Nicht-Holländer, z.B. Muslime und Indonesier.

Es gibt viele, interessante Artikel zu dieser Stadtplanung. Hier z.B.:
https://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/nl-wissen/kultur/vertiefung/architektur/almere.html




Auf jeden Fall sehr verschiedene Formen der Architektur


Fahrradmäßig gibt es nicht zu bemängeln. Höchstens: Langweilig, öde. Die Radfahrer halten sich strikt an die Verkehrsregeln. 


Das Zentrum von Almere-Buiten. Hier der Bahnhof mit sehr guter Verbindung nach Amsterdam





Kompakt gebaut


Bauhausmäßig.


Am Wasser gebaut, wirkt trotzdem etwas steril


Und es gibt viel grün. Was fehlt, gefühlsmäßig, ist ein gewachsenes Zentrum. Die Stadt zieht sich unglaublich in die Länge.


Almere-Stadt wirkt deutlich städtischer als die Teilorte


Das Zentrum von Almere-Stadt


Hochhäuser - alle Bauformen sind vertreten


Hm.




Sonnenuntergang bei der Heimfahrt

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

16.1. Enkhuizen

20.1. Marken