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22.1. Rotterdam

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So schön Enkhuizen ist - mittlerweile grüßen mich die Leute, kurz, aber deutlich - ich habe jetzt doch erst mal genug Idylle gesehen: Enkhuizen, das ich sehr mag, Haarlem, Marken, das Gegenstück Almere und Amsterdam, das mir zu überlaufen ist. Jetzt fehlt mir Rotterdam und der Hafen, einer der größten in Europa. Das will ich mir noch ansehen. Der Dromedaris, Teil der Stadtmauer in Enkhuizen Mal ein anderer Blick Sonnenaufgang Sonnenaufgang So sieht das flache Land aus. Überall Hallen, Gewächshäuser, Gartenbaubetriebe, die die Fläche unterbrechen Rotterdam, Hafen. Es ist saukalt, der Wind pfeift, die Hafenrundfahrt fällt aus. Es ist außerdem neblig, bzw. der Schneeregen erschwert die Sicht. Nix mit Hafenrundfahrt und die Innenstadt ist zu Fuß schwer zu erreichen, sie ist sehr weitläufig. Macht keinen Spaß bei dem Wetter und so laß ich es.

21.1. Almere

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Das Gegenstück zu den bisherigen Orten wie Marken ist Almere. Eine Neugründung, weil Amsterdam keinen Platz mehr hat, eine Stadt auf dem Reißbrett geplant auf Flevoland. Eine künstliche Region, die vor 50 Jahren dem Meer abgerungen wurde. Der Städtebau erinnert mich an einige Viertel in Ost-Berlin. Der Versuch, mit moderner Architektur möglichst viele Menschen konzentriert unterzubringen. Ich finde solche Versuche notwendig und sinnvoll, denn es ist ja wohl klar, dass nicht jeder in einem Eigenheim leben kann, der flächenmäßig anspruchsvollsten Wohnform. Ob sie einem gefallen, ist eine andere Frage. In Almere gibt es mehrere Teilstädte, die mehrere Kilometer auseinander liegen. Hier wohnen die, denen Amsterdam zu teuer ist. Modere Architektur, auch Hochhäuser, viele Menschen, viele Nicht-Holländer, z.B. Muslime und Indonesier. Es gibt viele, interessante Artikel zu dieser Stadtplanung. Hier z.B.: https://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/nl-wissen/kultur/vertiefung/architektu...

20.1. Marken

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Marken ist per Schiff von Volendam aus zu erreichen oder übers Land von Amsterdam aus über eine schmale Straße, die durchs Markermeer. Es ist ein malerisches, kleines Dorf mit alten Häusern, die gut erhalten sind. Eine Bullerbü-ähnliche Idylle. Der morgendliche Blick auf einen der 4 Häfen in Enkhuizen Marken Schön herausgeputzt Natürlich mit Wasser. Sei es wegen der notwendigen Entwässerung, sei es wegen des Raumgefühls. So sieht es hier aus Im Hafen gibt es auch Gastronomie Dicht beieinander, wie bei einer Schutzgemeinschaft.

19.1. Amsterdam

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Am Samstagmorgen fahre ich mit der Bahn nach Amsterdam. Ich kaufe mir eine Tageskarte für den ÖPNV und fahre zum Reichsmuseum. Tolle Bilder, eindrucksvoll in ihrer Größe, Lebendigkeit  und Genauigkeit, in dieser Vielfalt so vieler, verschiedener Maler! Die Ausstellung "80 Jahre Krieg für die Unabhängigkeit von Spanien" ist ein wenig enttäuschend. Irgendwie bricht sie mitten drin ab. Man steht ratlos da mit der Frage, und wie ging es jetzt weiter? Das Reichsmuseum ist riesig, man kann nicht alles sehen und nach gut 2 Stunden habe ich genug. Ich habe im Paket mit der Eintrittskarte für das Reichsmuseum auch eine Besichtigung der Heineken Brauerei gebucht. Sie liegt gleich um die Ecke. Hier ist ein völlig anderes Publikum als im Museum, lauter junge Leute aus aller Herren Länder. Wieso haben die vielen jungen Spanier, Brasilianer, Franzosen Zeit und Geld für solche Touren? Naja, man wird in Gruppen von Raum zu Raum geführt,  wo immer ein junger, smarter Mann oder eine sehr sma...

18.1. Haarlem

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Wenn man so über Land fährt, stellt man fest, dass die Niederlande eigentlich keine besonders schönes Landschaft haben. Es ist halt flach, ohne jede Erhebung, was eine gewisse Eintönigkeit hervorruft. Die Flächen werden intensiv genutzt. Überall Weideflächen oder Ackerbau, dazwischen lange, flache Gebäude, die für den Gartenbau genutzt werden oder kleineren Industriebetrieben Platz geben. Ungenutzte Landschaft oder Wälder sind nicht zu sehen. Und gleich kommt schon wieder die nächste Ortschaft oder auch nur eine Straßenkreuzung mit Tankstelle, einem Lebensmittelladen, einem Restaurant. Überall sieht man die Bemühungen, dem Wasser Land abzugewinnen und es zu halten. Eine Herkulesaufgabe! Ich meine, große Teile der Niederlande liegen unter dem Meeresspiegel. Ohne funktionierende Deiche ist das Land weg. Die Grachten, Wasserwege, Flüsschen und Seen, die überall zu sehen sind, sind Teil eines komplizierten Systems, um das Land trocken zu halten und Versumpfung zu verhindern. Die Deiche...